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Törn 2014 von Lauterbach nach Gotland mit Station in Visby, Kalmar und auf den Erbseninseln Törn 2016 von Flensburg nach Göteborg mit Besuch der Insel Läsö und Sönderborg Törn 2017 von Maasholm rund Sjælland mit Stationen auf der Insel Serejø, in Helsingør, auf der Insel Ven, in Kalvehave Sogn und Marstal. Törn 2018, von Lauterbach über Hanö nach Karlskrona. Dann aber nicht nach Gdansk sonder über Christiansöe und Bornholm wieder nach Lauterbach Törn 2019 rund ums Ijsselmeer
Törn  2014 von Lauterbach nach Gotland mit Station in Visby, Kalmar und auf den Erbseninseln Törn 2016  von Flensburg nach Göteborg mit Besuch der Insel Läsö und Sönderborg Törn 2017 von Maasholm rund Sjælland mit Stationen auf der Insel Serejø, in Helsingør, auf der Insel Ven, in Kalvehave Sogn und Marstal. Törn 2018, von Lauterbach über Hanö nach Karlskrona. Dann aber nicht nach Gdansk sonder über Christiansöe und Bornholm wieder nach Lauterbach Törn 2019 rund ums Ijsselmeer

Vorbereitungen

Nach dem Törn ist immer vor dem (nächsten) Törn.

 

Auch wenn es im vergangenen Jahr etwas länger gedauert hat, Corona lässt grüßen, schickt Falk im November an die Segelgemeinde eine Mail mit den ersten Überlegungen für 2021 und an mich die Aufforderung in Warnemünde drei Schiffe zu buchen. Die Schiffe habe ich gebucht, mit dem üblichen Hin und Her, und so stehen für uns zwei Bavaria 46 und eine mit 41 Fuß Länge bereit. Die Mannschaften zusammen zu bringen war nicht ganz so einfach. Auf zwei Schiffen gibt es noch mindestens eine Koje.      

Und das ist der Vorschlag für den Törn 2021.

 

Wir starten im Hafen "Hohe Düne" bei Warnemünde und segeln Nordwärts durch den Grönsund nach Vordingborg und weiter durch das Smålandsfahrwasser nach Femø, Fejø oder/und Omø. Dann nach Svendborg, Insel Lyø oder Ärø und über Fehmarn zurück. Das sind ca. 230 sm. Also nicht zu viel. So haben wir auch Zeit uns was anzusehen. Ideen können gern eingebracht werden.

Zeitlich haben wir die Woche vom 12. bis 19.06.2021 geplant. 

 

Die Schiffe sind für eine Woche später gebucht.

Das ist der Stand heute 10. April. Zwischenzeitlich hat die Pandemie wieder an Fahrt zu genommen und alles ist fraglich. Eigentlich ist nächste Woche für zwei Schiffe die Restzahlung fällig. Aber Mola als der Vercharterer fährt mit uns auf Sicht. Geld wird also erst fließen wenn der Törn wirklich möglich ist. Hatten wir im vergangenen Jahr auch und wir hatten mit dem Vorhaben Glück. Drücken wir die Daumen, dass es in diesem Jahr genauso gut läuft.

Dienstag, 15. Juni

In den letzten zwei Wochen ist ein bißchen was geschehen. Der Vercharterer hat mit Vertragserfüllung gedroht, er hat uns aufgefordert die zweite Rate zu bezahlen. Segeln wäre ja wieder möglich. Wobei, die Bestimmungen in MV sagen über die Benutzung von Charteryachten nichts aus. Eine Segelyacht vereinigt die Besatzung auf engstem Raum und das unter, wenn auch moderaten, Coronabedingungen, Von meiner Mannschaft sind drei Mann vollständig geimpft. Die sind zwar anwesend, zählen aber nicht. So könnten wir wohl problemlos auf der Yacht die eine Woche leben. 

Also, der Vercharterer hat sein Geld, ich war schon einkaufen und in Dresden ist man auch rührig. 

Dafür fällt Dänemrk aus. Wir dürfen zwar einreisen, wir kommen ja aus einem orangem Gebiet, aber wieder nach Hause ist mit Hindernissen verbunden. Dänemark ist Risikogebiet. Und das bedeutet Quarantäne nach der Einreise und damit verbietet sich der Trip in die dänische Südsee.

Das Wetter ist im Moment auch etwas unübersichtlich. Wir werden ständig wechselnde Winde haben und da ist ein Plan eigentlich nicht möglich. Dieses Jahr ist Alles etwas anders. Lassen wir uns überraschen.

 

Freitag, 18. Juni

Wie immer, wenn es an Nord- oder Ostsee geht, verläuft meine Anreise über meinen Bruder in Halberstadt. Hat den Vorteil, ich sehe ihn wieder mal und es gibt die originalen Halberstädter. Früh gehe ich die verderblichen Lebensmittel einkaufen, dann Soljanka kochen, das Auto packen und nach Halberstadt fahren. Alles Routine.

Sonnabend, 19. Juni

 

Heute bin ich von Halberstadt an die Ostsee gefahren. Die Fahrt war eigentlich ganz vernünftig. Ich bin gut voran gekommen, nur die Wärme draußen war ätzend. Die 35 Grad am Hafen in Warnemünde waren wirklich zu viel. Der Strand war überfüllt und die Parkplätze damit auch. Die Kollegen von Mola waren mit dem Start in die Saison ein wenig überfordert. Die Übergabe erfolgte im Büro und die Mannschaft durfte sich auf eigene Faust davonüberzeugen, dass an Bord alles vorhanden und funktionsfähig ist. Der Rest schleppte sich dahin. Die Wärme drückte von oben und alle hatten offensichtlich nicht den richtigen Antrieb.

Gegen Vier haben wir uns dann aufgerafft und das Boot zum Auftanken gebracht. War umsonst, denn der Tank fasste noch gute acht Liter, war also voll. Bei der Maria war es das selbe und so machen wir uns gemeinsam auf um Karsten auf der Ostsee vor Warnemünde aufzugabeln.

Anfangs laufen wir unter Motor und dann kommt ein wenig Wind auf und wir setzen zusätzlich die Segel. Unser Ziel liegt im Westen, wir wollen Fehmarn erreichen. Über den Hafen wird zwischen den Skippern per Funk diskutiert. Karsten ist romantisch, ihm schwebt Übernachten vor Anker im Flachwasser vor. Die zwei Anderen sind für Hafen und so laufen wir in Richtung Burgstaaken.

Zu Abend gegessen wir auf See. Von der Soljanka bleibt noch was übrig und wird der Besatzung der Maria angeboten. Buri nimmt dankend an, will die Suppe aber erst im Zielhafen übernehmen.

 

So gegen zehn schläft der Wind ein und wir bergen die Segel. Mit dem letzten Abendlicht erreichen wir die die Einfahrt zum Kanal in und die unbeleuchteten Bojen sind gegen das schwache Licht recht gut aus zu machen. Außerdem hilft der Handscheinwerfer. Halber zwölfe liegen wir im Industriehafen. Wir haben Sanitäreinrichtungen und Strom und Mario erfragt sich den Zugang zu den Toiletten. Alles geritzt. Er verschwindet zum Duschen.

Im Burgstaaken ist was los. Jungen Leute feiern an Kartens Schiff bis halb fünf Geburtstag als gäbe es kein Corona. Wir sitzen noch an Deck und lassen den Segeltag bei Rotwein von Marko ausklingen.

 

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